Mariana Trench | 20 ATM wasserdichte Uhr


MARIANA TRENCH Automatikuhr – bis 20 ATM wasserdicht

wasserdichte Uhr "Mariana Trench" in Braun mit wasserfestem Nylonband vor weißem Hintergrund

Wasserdichte Automatikuhr "Mariana Trench" mit grünem Zifferblatt, schwarzem Gehäuse und schwarzem Band. Frontansicht und Rückansicht vor grünem Ozean.


So wird die “Mariana Trench” Automatikuhr bis 20 ATM wasserdicht:



Mini-FAQ 1: Wasserdichtigkeit und Kondensat

Was bedeuten die Angaben 5 ATM, 10 ATM oder 20 ATM für wasserdichte Uhren eigentlich?

Die Wasserdichtigkeit Ihrer Uhr wird in der Regel in ATM (= “physikalische Atmosphäre”), Bar oder Metern angegeben. Sie bezieht sich auf den Prüfdruck im Labor. Temperatur, Bewegung, Schmutz, Lösungsmittel, Säuren und Salz- oder Seifenwasser können die Dichtungen in der Praxis stärker belasten. 1 ATM = ca. 1 bar = 10 m Wassersäule.
Eine Uhr, die zum Schwimmen und Tauchen verwendet wird, sollte in der übrigen Zeit besonders pfleglich behandelt und gelagert werden und ggf. regelmäßig vom Uhrmacher Ihres Vertrauens auf Wasserdichtigkeit überprüft werden. Achten Sie besonders auf Sauberkeit, entfernen Sie Schweiß und Schmutz von Ihrer Uhr und schützen Sie sie vor Kontakt mit z. B. Kosmetik (Cremes, Öle etc.).
Bei Kontakt mit Seifenwasser oder Salzwasser sollte Ihre wasserdichte Uhr anschließend gründlich mit Süßwasser gereinigt werden.

Warum beschlägt meine Uhr manchmal von innen und ist das ein Defekt?

Nicht immer bedeutet Feuchtigkeit, bzw. Kondensat in Ihrer Uhr, dass die Uhr undicht oder defekt ist – ganz im Gegenteil. Große Temperaturunterschiede können zur Bildung von Wasserdampf führen, der sich innen am Uhrenglas nieder schlägt, eben gerade weil Ihre Uhr dicht ist!
Einer der häufigsten Fälle ist dieser: Man nimmt die Uhr mit in den Urlaub an einem (feucht-)warmen Ort. Dort stellt man die Uhrzeit auf die korrekte Ortszeit ein (man zieht also die Krone und lässt warme Luft hinein). Kommt man wieder zu Hause an, wo die Temperaturen niedriger sind, bildet sich plötzlich Kondensat, denn Sie haben quasi die Urlaubsluft als Souvenir mitgebracht.
Ein wenig Kondensat ist kein Grund zur Sorge. Ziehen sie die Krone heraus und legen sie die Uhr am besten an einem warmen, trockenen Ort ab (über oder auf der Heizung – aber bitte nicht zu heiß drehen) und warten Sie eine Zeit lang ab. Nach einigen Stunden bis maximal zwei Tagen ist das Kondensat verschwunden. Bei größeren Mengen an Feuchtigkeit bzw. Wasser sollte die Uhr jedoch umgehend zu einem Uhrmacher gebracht werden, um Schäden am Uhrwerk zu vermeiden.

Mini-FAQ 2: Ersatzarmbänder

Wie wasserfest ist das Nylonarmband im Vergleich zu einem Lederband?

Ein Nylonarmband ist im Alltag wesentlich unempfindlicher gegenüber Feuchtigkeit als ein klassisches Lederband. Schweiß, Wasser oder hohe Luftfeuchtigkeit wirken sich spürbar weniger auf das Material aus. Zudem lässt sich z. B. die Kunstleder-Unterseite des Mariana-Trench-Nylonbandes einfacher reinigen und von Schweißablagerungen befreien, was in Hinblick auf Hygiene ein großer Vorteil ist.
Leder hingegen entwickelt mit der Zeit eine individuelle Patina, ist aber empfindlicher gegenüber Nässe, zeigt bei Wasserkontakt schneller Gebrauchspuren und kann brüchig werden.
Bei dem hier verwendeten Armband handelt es sich um ein wasserfestes Nylonband mit verstärkter Lochung und weich gepolsterter Unterseite aus Kunstleder. Dieses Material ist bewusst so gewählt, dass es angenehm zu tragen und für eine Nutzung mit Wasserkontakt geeignet ist. Anders als massive Materialien wie Metall oder Vollgummi handelt es sich um ein textiles Gewebe. Die sichtbaren Fasern sind ein bewusstes Konstruktionsmerkmal und sorgen für hohen Komfort bei längerer Tragedauer. Herstellerunabhängig gilt auch bei Nylonbändern: Uhrenbänder sind ein Verschleißprodukt und sollten, auch aus hygienischen Gründen, regelmäßig ausgetauscht werden.

Kann ich an die Uhr auch ein ganz anderes Band anbringen?

Ja. Die Nylonbänder werden mit Standard Federstegen am Uhrengehäuse angebracht und können selbstverständlich auch gegen andere Bänder, z. B. Lederarmbänder ausgetauscht werden. Wichtig ist lediglich, auf die passende Bandbreite zu achten (für Mariana Trench 22 mm), damit das neue Armband optimal sitzt. Der Wechsel selbst kann von einem Uhrmacher oder auch mit dem passenden Werkzeug eigenständig durchgeführt werden. Je nach gewähltem Armband verändert sich auch der Einsatzbereich der Uhr: Während das originale Nylonband für regelmäßigen Wasserkontakt optimiert ist, eignen sich Lederbänder eher für trockene und klassische Tragesituationen.

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